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Windows Live Family Security
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Sicherheits-Check

13.06.2013, von Jennifer Großmann

 

Wir haben die Kinderschutzsoftware Windows Live Family Security mit dem Aufruf von 88 Webseiten getestet. 20 Seiten davon waren jugendfrei beziehungsweise kindgerecht. Hier erwarten wir von einer Kinderschutzsoftware, dass diese Seite nicht geblockt werden. 15 Webseiten waren Videoportale, auf denen unter anderem auch nicht jugendfreies geschweige denn für Kinder geeignetes Material angeboten wird, und beliebte Social Networks. Die Webfilterung der Software wurde auch mit 13 Seiten pornographischen Inhalts und jeweils 12 Webseiten mit rechtsextremem Content und bekannten Download- und Filesharingportalen auf die Probe gestellt. Alle Webseiten wurden sowohl mit der aktuellen Version von Firefox als auch mit Google Chrome aufgerufen. Dabei aktivierten wir nacheinander zwei unterschiedliche Filterstufen der Windows Live Family Security: einmal wählten wir die Webfilterung „Kinderfreundlich“ und im zweiten Durchgang „Onlinekommunikation (Standard)“. Laut Microsoft filtert die Software ‘kinderfreundlich‘, sodass „[k]inderfreundliche Websites […] zugelassen [werden]" (Im Menü von Family Safety unter Webfilterung von Windows Live Family Security v.15.4.3555). Websites mit nicht jugendfreiem Inhalt werden geblockt." Wird die Einstellung „Onlinekommunikation“ gewählt, werden soziale Netzwerke, Webseiten von allgemeinem Interesse und webbasierte E-Mails zugelassen und nicht jugendfreie Inhalte geblockt.

 

Positiv zu bemerken ist das Abschneiden der Webfilterung in den Bereichen Pornographie, rechtsextreme Inhalte und Filesharing sowie Downloadportalen: hier blockte die Software mit beiden getesteten Family-Safety-Filtern zu 100 Prozent. Vor jugendgefährdenden Inhalten sind die jungen Nutzer mit der Kinderschutzsoftware demnach äußerst sicher.

 

Image

(Browser: Firefox v.20.0.1, Chrome v.26.0.1410.64,Testdatum: 19.04.13)

 

In Bezug auf Videoportale und Social-Media-Kanäle funktionierten die Webfilter, speziell mit der Einstellung „Kinderfreundlich“, weniger gut: Kinder hätten Zugang zu clipfish und vimeo gehabt und hätten sich dort Videos ansehen können. Immerhin konnten wir 6 von 15 Seiten dieser Kategorie aufrufen. In der Einstellung „Onlinekommunikation“ hätten Jugendliche wie gewollt Zugang zu Facebook gehabt, einige Videoplattformen waren ebenfalls verfügbar.

Auch Online-Auktionshäuser, Gutscheinportale und Glücksspielwebseiten, die für Kinder und Jugendliche ungeeignet sind, haben wir in der Kategorie „Sonstiges“ getestet: mit dem Filter „Kinderfreundlich“ wurden alle Seiten geblockt. Jugendliche hingegen hätten auf zwei Online-Sportwetten-Seiten zugreifen können. Gaming-Webseiten, für die sich sowohl Kinder als auch Jugendliche begeistern, wurden ebenfalls erfolgreich gesperrt, wenn Sie USK 18-Spiele und Trailer beinhalteten.

 

Negativ fiel auf, dass die ‘kinderfreundliche‘ Webfilterung Zugriff auf Online-Shops wie amazon gewährte. Kinder hätten hier problemlos einkaufen können. Glücklicherweise haben Sie als Elternteil die Möglichkeit bei Windows Live Family Security manuell Webseiten zu sperren und können so die sonst sehr gut funktionierende Webfilterung ergänzen.

 

Insgesamt ergab unser Test, dass Microsofts Webfilterung erstaunlich gut funktioniert. Im Gegensatz zu anderer Kinderschutzsoftware haben Kinder und Jugendliche Zugriff auf jugendfreie und kindgerechte Inhalte und können sowohl Wikipedia als auch Online-Wörterbücher für Hausarbeiten nutzen. Die Whitelist, das heißt die Liste der geprüften und freigegebenen Webseiten, scheint hier deutlich umfangreicher als bei anderen Herstellern zu sein.